Mittwoch, 15. Dezember 2010

Deutsche kaufen online - E-Mail Marketing Tipps für E-Commerce Unternehmen

Weihnachten steht vor der Tür, die umsatzstärkste Zeit für den Einzelhandel. Leute strömen durch die Straßen, um noch Geschenke für die Liebsten zu besorgen. Die Läden sind vollgestopft, beliebte Geschenke oft schon ausverkauft und die Schlangen an den Kassen reichen bis zum Ausgang. Immer mehr Menschen versuchen diesem Stress zu entgehen und bevorzugen es deshalb, ihr Weihnachtsshopping gemütlich von zu Hause aus zu erledigen. Laut einer Umfrage des BITKOM gaben in diesem Jahr 22 Millionen Deutsche an, ihre Weihnachtsgeschenke online kaufen zu wollen, was einem Anstieg von 57 % zum Vorjahr entspricht. Weitere 17 Millionen Deutsche sind noch unentschlossen, auf welchem Wege sie Ihre Geschenke kaufen möchten. E-Commerce Unternehmen haben also in diesem Jahr viel zu tun, um den Wünschen ihrer Kunden nachzukommen. Besonders weit oben auf dem Wunschzettel stehen Smartphones, PCs, Digitalkameras, Flachbild-Fernseher und Computerspiele. Um die Liebsten glücklich zu machen, greifen die Deutschen also tief in die Tasche. Es ist zu hoffen, dass im nächsten Jahr noch genügend Geld übrig ist, um auch außerhalb der konsumfreudigsten Zeit des Jahres fleißig im Internet einzukaufen. Aber bekanntermaßen liegt auch immer etwas Bargeld von den lieben Verwandten unter dem Baum.

E-Commerce Anbieter müssen sich Prognosen zufolge also keine Sorgen machen, dass dieser für Kunden so bequeme Handelsweg eine Krise erleidet. Es kann also fleißig in das Marketing investiert werden, um die eigene Position im Markt zu verteidigen. Im Marketing-Mix wird dabei großen Wert auf Suchmaschinen-Marketing sowie –Optimierung zur Kundengewinnung und E-Mail Marketing zur Kundenbindung gelegt.

Die Anlässe, zu denen Service E-Mails versendet werden können, sind dabei sehr vielseitig. Machen Sie für Ihre Kunden den Einkauf spannender, indem Sie über Produktneuheiten, Sonderaktionen und Rabatte informieren. Senden Sie automatische Folge E-Mails und bieten Sie beispielsweise nach einem Kauf ähnliche Produkte zu günstigeren Portokosten an. Service-Mitteilungen erreichen hohe Aufmerksamkeit, wenn Zeitpunkt und Beweggrund der Versendung richtig gewählt werden. Öffnungsraten liegen dann auch nicht selten bei 70 %, was ein Traum für jeden klassischen Newsletter Versender wäre.

Geburtstags E-Mails oder Valentinstag-Grüße sind mittlerweile gar nicht mehr so aufmerksamkeitsstark, da Sie nicht der einzige sind, der E-Mails zu diesen Anlässen versendet. Überlegen Sie sich außergewöhnliche Anlässe für Ihre Mailings wie z.B. der Geburtstag eines vom Kunden erworbenen Produkts. Die Playstation, die vor einem Jahr erworben wurde, könnte nämlich dringend wieder ein neues Spiel gebrauchen und zufällig kam gerade die neue Version des Guitar Hero auf den Markt.

Vorsicht ist jedoch bei der Frequenz geboten, da Ihre Kunden ungern zu oft von Ihnen hören möchten. Dann kann es nämlich zu Abmeldungen kommen und Ihr Verteiler schrumpft immer weiter. Arbeiten Sie stets daran, Ihre bestehenden Kunden zu behalten und neue Kunden zu gewinnen.

Es kann sehr sinnvoll sein, Ihre Abonnenten zu segmentieren und unterschiedliche Kampagnen an unterschiedliche Gruppen zu senden. Männer würden sich sicher über eine E-Mail freuen, in der Sie die neuesten Dessous und die aktuelle Bademoden-Kollektion präsentieren, jedoch wird die tatsächliche Kaufrate nicht so groß sein.

Ihr Ziel sollte stets sein, Ihr E-Mail Marketing immer weiter zu optimieren und herauszufinden, wann Ihre Abonnenten über was für Themen erfahren möchten. Testen Sie kontinuierlich und lernen Sie Ihre Statistiken zu verstehen.

Mittwoch, 8. Dezember 2010

Mit Call-to-Action im Newsletter Ihre Verkaufsrate steigern

Inhalt ist nicht alles. Eine erfolgreiche E-Mail Marketing Kampagne soll nicht nur gelesen werden, sondern auch Klicks generieren. Aktivieren Sie Ihre Abonnenten und integrieren Sie Call to Action Elemente als gezielte Handlungsaufforderungen. Ein Call to Action kann eine Grafik, ein Versprechen, ein besonderes Angebot oder ein zum Kauf oder zur Kontaktaufnahme motivierendes Element sein. Sie können damit erreichen, dass Ihre Abonnenten auf Ihrer Webseite landen, um dort beispielsweise mehr Informationen zu erhalten, PDFs herunterzuladen oder Produkte zu erwerben.


Es ist jedoch gar nicht so einfach, die Empfänger dazu zu bewegen, die gewünschte Aktion auszuführen. Dabei kommt es auf die richtige Platzierung, das Design und den Inhalt der Call to Action Elemente an.

In Newslettern werden Themen oft kurz angesprochen, neue Produktfeatures angepriesen oder Messen und Vorträge angekündigt. Weiterführende Informationen erhält man, wenn man auf den Link bzw. Button klickt. Der Text sollte daher die wichtigsten Informationen beinhalten, jedoch trotzdem nicht alles verraten. Bauen Sie Neugierde auf und bringen Sie Ihre Leser dazu, mehr zu wollen.

Wenn einzelne Kampagnen beispielsweise in Form von Sonderangeboten versendet werden, gibt es meist eine zentrale Handlungsaufforderung, die teilweise als Button oder auch als Designelement in die HTML E-Mail eingebaut wird.

Der obere Bereich der E-Mail, der in der Vorschau sowie beim Öffnen der E-Mail sichtbar ist, wird „Above the fold“ genannt. Damit der Call to Action sofort ins Auge sticht und nicht gesucht werden muss, sollte er hier platziert werden. Zum Beispiel kann ein verlinkter Button nach einem kurzen Text erscheinen und an anderer Stelle in abgeänderter Form wiederholt werden.

Das Design der Call to Action-Elemente sollte zum Design des Newsletters und somit zur Corporate Identity des Unternehmens passen. Heben Sie das Element farblich und gestalterisch hervor, sodass die Leser gar nicht drumherum kommen, es anzuklicken. Aufmerksamsstarke Elemente führen Statistiken zufolge zu einer höheren Klickrate. Bei grafischen Elementen ist jedoch Vorsicht geboten. Wenn die Bilder im E-Mail Client nicht angezeigt werden, sollte die Handlungsaufforderung trotzdem als Link sichtbar sein. Dafür können Sie ganz einfach einen ALT Text eingeben, der anstatt der Grafik angezeigt wird.



Sie können jedoch auch ganz auf grafische Call to Action Elemente verzichten und die Links farblich sowie durch andere Schrifteffekte hervorheben. Manchmal genügt es auch, die Worte zu unterstreichen und fett sowie in Farbe zu markieren. Manchmal zeigt das sogar mehr Wirkung bezüglich der Klickrate, da sich der Empfänger nicht so sehr bedrängt fühlt.

Neben der Platzierung und dem Design ist außerdem die Formulierung der Handlungsaufforderung sehr wichtig. Der Text sollte kurz und knapp formuliert sein und auf den Punkt bringen, was gesagt werden soll. Die Kunst ist es, dabei trotzdem noch freundlich und nicht zu auffordernd zu klingen. Überlegen Sie stets, was Ihre Zielgruppe anspricht und was sie gerne hören möchte.

Um Ihre Empfänger dazu zu bewegen, sofort auf den Link zu klicken, können Sie das Angebot auf einen bestimmten Zeitraum begrenzen. Wenn es beispielsweise nur 14 Tage verfügbar ist, sind die Empfänger eher gewillt, sich jetzt schon näher darüber zu informieren und schneller eine Entscheidung zu treffen.

Testen Sie in verschiedenen Kampagnen, welche Call to Action Elemente am besten ankommen und vergleichen Sie regelmäßig die Statistiken, um herauszufinden, wie Sie mit Ihren Kampagnen die höchsten Klickraten erreichen können.