Zustellbarkeit ist ein sehr breit gefasster Begriff und beinhaltet alle für den Zustellungs-Prozess relevanten Komponenten.
Zustellbarkeitsprobleme entstehen beispielsweise wenn eine E-Mail-Adresse nicht mehr existiert oder das Netzwerk des Empfängers vorübergehend auf Grund von Wartungsarbeiten nicht zur Verfügung steht.
Eingehende E-Mails werden vom E-Mail-Programm des Empfängers (wie z.B. Yahoo!Mail oder der firmeneigenen Software) kontrolliert. Sie werden entweder als Spam gelöscht, gelangen in den Posteingang des Empfängers oder landen in dessen Spam Ordner.
Dieser automatisierte Kontrollprozess ist nicht perfekt, daher passiert es immer wieder, dass eigentlich legitime Marketing Nachrichten als Spam eingestuft und somit einfach gelöscht werden. Ein viel diskutierter Punkt in Verbindung mit Zustellbarkeit.
Hier nun Erläuterungen zu sieben entscheidenden Faktoren dieses Bereiches:
1. Anti-Spam Technologien und Filter
Unter Anti-Spam Technologien versteht man den automatischen Prozess des Kontrollierens von eingehenden E-Mails mit der Intention ungewollte E-Mails, sogenannten Spam, von den legitimen, gewollten E-Mails auszusortieren.
Spam Filter ordnen eingehende E-Mails anhand von ausgewählten Spam-Kriterien in bestimmte Kategorien ein. Erfüllt eine E-Mail eine gewisse Anzahl dieser Kriterien wird diese "herausgefiltert", d.h. gelöscht oder in den Spam-Ordner des Empfängers verschoben.
2. Spam Reports oder Beschwerden
Die meisten Anbieter von E-Mail Programmen ermöglichen ihren Benutzern die manuelle Kennzeichnung von Spam-E-Mails durch einen Klick auf einen "Spam"-Button.
E-Mail Softwareanbieter nutzen diese Beschwerden um ihre Filter weiter zu optimieren. Wenn ein Serviceanbieter, wie z.B. Windows Live Hotmail, feststellt, dass ein Aussender eine auffällig hohe Anzahl an Beschwerden erhält, wird dieser die Aussendungen des betroffenen Accounts unterbinden.
3. Blacklisten
Eine Blackliste ist eine Liste mit "schlechten" Absendern. Diese beinhaltet Aussender, die Quellen von Spam sind, darunter insbesondere solche mit einer großen Anzahl an Beschwerden. Blacklisten werden von bestimmten Organisationen zu ihrem eigenen Gebrauch gehalten oder sind öffentlich zugänglich und werden von Firmen, die im Bereich E-Mail Zustellung tätig sind, genutzt.
Wenn eine E-Mail eines sich auf einer Blackliste befindlichen Absenders bei einem Empfänger angelangt, wird diese umgehend als Spam gekennzeichnet und mit ihr dementsprechend weiter verfahren.
4. Whitelisten
Wie schon aus dem Namen abgeleitet werden kann handelt es sich bei Whitelisten um das Gegenteil von Blacklisten, also um Listen von "guten" Absendern, die bekanntermaßen Quellen für legitim versandte E-Mails sind.
Eine E-Mail, die von einem Whitlisten-Aussender versandt wurde, wird bevorzugt behandelt und umgeht so viele Spam Filter und Tests auf dem Weg zum Posteingang des Empfängers. Organisationen benutzen entweder ihre eigenen Whitelisten oder benutzen eine von Dritten verwaltete, öffentliche Liste.
5. E-Mail Zertifizierung
Hierbei überprüfen Organisationen, die für die Akkreditierung von E-Mail-Versendern zuständig sind, den Qualitätsstandard des Sende-Verhaltens von E-Mail-Aussendern. Nach bestandener Überprüfung werden von diesen ausgesendete E-Mails zertifiziert.
E-Mail Programme, wie z.B. Yahoo! Mail, und Anbieter von Anti-Spam Technologien arbeiten mit Zertifizierungsagenturen zusammen, so dass zertifizierte E-Mails bevorzugt behandelt werden.
6. E-Mail Authentifizierung
Unter E-Mail Authentifizierung versteht man die Kennzeichnung von ausgesendeten E-Mails, so dass die empfangenden Systeme eindeutig und zuverlässig den Absender anhand dieser identifizieren können.
7. Vertrauenswürdigkeit des Absenders
In der Vergangenheit wurde der Inhalt einer E-Mail unter die Lupe genommen, um zu entscheiden ob es sich dabei um Spam handelt oder nicht. Heutzutage hat sich das Augenmerk der Spam Identifizierung mehr und mehr zum Absender und dessen Sende-Verhalten hin verschoben.
Beispielsweise wird einem Aussender, der eine geringe Anzahl an Beschwerden erhalten hat und grundsätzlich an aktuelle, existierende Adressen E-Mails aussendet, ein hoher Grad an Vertrauenswürdigkeit zugeteilt. Je höher der Grad an Vertrauenswürdigkeit ist, desto höher sind die Zustellungsraten.
Dienstag, 24. März 2009
Mittwoch, 18. März 2009
Neue API Funktion
Geplante Aussendungen können nun über die API mit folgenden neuen Funktionen unter Sending Management verwaltet werden:
o post_create_scheduledsend
o post_delete_scheduledsend
o get_scheduledsends
o get_failed_scheduledsends
o post_create_scheduledsend
o post_delete_scheduledsend
o get_scheduledsends
o get_failed_scheduledsends
Freitag, 13. März 2009
Nun auch bei geplantem Versand "an mehrere Verteilerlisten senden"
Seit neuestem können Sie bei GraphicMail auch beim geplanten Versand Ihre Newsletter an mehrere Verteilerlisten senden und somit doppelte E-Mails im Posteingang Ihrer Empfänger vermeiden.
Wie bei der erweiterten Funktion unter "Newsletter versenden" werden die Verteilerlisten, die Sie angeben, jetzt auch beim geplanten Versand miteinander abgeglichen. Sie können einfach alle Verteilerlisten, an die Sie Ihren Newsletter versenden möchten, auswählen. Doppelte E-Mail-Adressen werden erkannt und es wird nur eine E-Mail pro Adresse versendet. Sonst funktioniert das Planen eines Versands wie bisher.
Somit gehören überflüssig verbrauchte Send Credits und genervte Empfänger endgültig der Vergangenheit an.
Wie bei der erweiterten Funktion unter "Newsletter versenden" werden die Verteilerlisten, die Sie angeben, jetzt auch beim geplanten Versand miteinander abgeglichen. Sie können einfach alle Verteilerlisten, an die Sie Ihren Newsletter versenden möchten, auswählen. Doppelte E-Mail-Adressen werden erkannt und es wird nur eine E-Mail pro Adresse versendet. Sonst funktioniert das Planen eines Versands wie bisher.
Somit gehören überflüssig verbrauchte Send Credits und genervte Empfänger endgültig der Vergangenheit an.
GraphicMail - Nun auch *.zip-Dateien hochladen
Seit neuestem ist es möglich *.zip-Dateien in die GraphicMail Bilder Bibliothek hochzuladen. Wenn Sie nun beispielsweise einen ganzen Ordner mit Bildern und Dokumenten in unsere Software laden möchten, müssen Sie nicht mehr jede Datei einzeln auswählen. Sie können einfach den gesamten Ordner mit zip komprimieren und diesen importieren. Die Bilder und Dokumente werden automatisch entpackt und in Ihrer Bilder Bibliothek gespeichert. - Wieder eine Funktion mehr, die den Komfort im Umgang mit GraphicMail weiter erhöht.
Montag, 9. März 2009
Marktprognose für Onlinewerbung 2009
Der Markt für Online Werbung wächst laut dem BVDW (Bundesverband Digitale Wirtschaft), trotz Wirtschaftskrise, weiter an. Der Verband prognostiziert für das Jahr 2009 ein Wachstum des Bruttowerbevolumens von 10% im Vergleich zum Vorjahr.
Online Werbung wächst auch 2009 (3.März 2009)
Online Werbung wächst auch 2009 (3.März 2009)
Mittwoch, 4. März 2009
Neue Funktion: Dateien anhängen / Bilder einbetten
Ab heute können Sie ein PDF-, Excel- oder Word-Dokument so einfach wie in Ihrem normalen Email Programm an Ihren Newsletter anhängen. Im An Verteilerliste senden Menü im Erweiterten Modus finden Sie nun eine entsprechende, einfach zu bedienende Funktion. Wählen Sie entweder aus der bestehenden Liste eine Datei aus, die Sie anhängen möchten oder laden Sie eine Datei von Ihrem Computer hoch.
Genervt von nicht korrekt dargestellten Bildern in Ihren Newslettern? Auch dafür haben wir jetzt für Sie eine Lösung entwickelt – Image Embedding (Bilder einbetten). Sie können ab sofort die in Ihrem Newsletter verwendeten Bilder einfach in Ihre Email einbetten. Dies führt dazu, dass sämtliche Bilder sofort angezeigt werden, wenn Ihr Newsletter im Posteingang Ihres Kunden gelandet ist (ohne dass diese zuvor aus dem Internet geladen werden müssen). Auch diese Funktion steht im Erweiterten Modus unter An Verteilerliste senden für Sie bereit.
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